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Programm

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Nicole Clasen, Sabine Stummeyer, Daniela Dobeleit

Wie geht "OER"?

Open Educational Resources als Zukunftsaufgabe für Bibliotheken

Nicole Clasen, Sabine Stummeyer, Daniela Dobeleit -

Lehr- und Lernmaterial frei im Netz herunterladen und unkompliziert remixen - Open Educational Resources (OER) machen das möglich. Mit der vom BMBF gestarteten Förderrichtlinie im Jahr 2016 erreichte das Thema eine größere Bekanntheit in der deutschen Bildungslandschaft. Bibliotheken können als Informationsvermittler auf vielfältige Weise zur Nutzung und Verbreitung von OER beitragen. International gehören sie zu den wichtigsten Stakeholdern. National befassen sich derzeit nur wenige Bibliotheken mit dem Thema OER und seinem Potential.

Aber was sind die Potentiale, die OER für Bibliotheken und ihre Nutzer*innen bieten? Mit der Verfügbarkeit offener Lehr- und Lernmaterialien entstehen neue Servicefelder durch die Nutzer*innen bei der Suche nach Literatur und anderen Informationen unterstützt werden und die ihnen neue Wege des Lernens und Lehrens eröffnen.

Bibliotheken können auch selbst eine zentrale Stellung bei der Verbreitung von OER einnehmen. Für ihre Veranstaltungen erstellen sie schon lange eigene Schulungs- und Kursmaterialien. Diese ähneln sich trotz unterschiedlicher Bibliothekstypen häufig und bieten verschiedene Nachnutzungsmöglichkeiten für Kolleg*innen. Diese frei zur Verfügung zu stellen, stellt also nur einen logischen Schritt im Sinne des Opness-Gedankens dar. Letztendlich profitiert jeder einzelne Lehrende von der Freigabe der entwickelten Ressourcen.

Im Vortrag werden mögliche Service-Felder und Mehrwerte für die eigene Institution aufgezeigt. Best-Practice-Beispiele aus der deutschen Projektlandschaft sollen zum Nachmachen anregen.

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